Seit 2013 auf derselben Plattform: zehn Kammern, ein System
Die Österreichische Zahnärztekammer und ihre neun Landeskammern arbeiten auf einer gemeinsamen TYPO3-Plattform. Wir betreuen sie seit 2013 und haben sie über mehrere Major-Versionen weiterentwickelt, statt sie neu zu bauen.
Die Ausgangslage
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Eine Kammer, zwei Zielgruppen
Die Zahnärztekammer spricht zwei sehr verschiedene Gruppen an. Patientinnen und Patienten suchen eine Ordination in ihrer Nähe, den Notdienst am Wochenende oder Informationen zur Schlichtungsstelle. Mitglieder brauchen Fortbildungstermine, Rundschreiben und Formulare.
Dazu kommt die föderale Struktur: Neben der Bundeskammer hat jedes Bundesland eine eigene Landeskammer mit eigener Redaktion. Gesucht war eine Plattform, die all das unter einem Dach abbildet und von den Redaktionen selbst gepflegt wird.
Schema: Patientinnen und Patienten sowie Mitglieder nutzen eine gemeinsame TYPO3-Plattform, auf der zahnaerztekammer.at und die neun Auftritte der Landeskammern laufen. Jede Kammer pflegt ihre Inhalte mit eigener Redaktion. -
Langlebigkeit statt Relaunch-Zyklus
Viele Organisationen bauen ihre Website alle fünf bis sieben Jahre neu. Für eine Kammer ist das teuer und bindet die Redaktion über Monate, Inhalte und eingespielte Abläufe gehen dabei oft verloren.
Die Zahnärztekammer hat einen anderen Weg gewählt: Die Plattform von 2013 wird laufend gepflegt, aktualisiert und erweitert. Voraussetzung dafür ist ein Partner, der sie über viele Jahre kennt und Upgrades planbar macht.
Kennzahl: Die Plattform der Zahnärztekammer läuft seit 2013 auf TYPO3 und wird seither von uns betreut.
Unsere Lösung
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Zehn Auftritte auf einer Plattform
Bundeskammer und neun Landeskammern laufen in einer TYPO3-Installation mit jeweils eigener Domain, eigener Navigation und eigener Redaktion. Inhaltstypen, Suche und Gestaltung werden einmal entwickelt und stehen allen Kammern zur Verfügung.
Eine Volltextsuche auf Basis von Apache Solr findet Seiten und PDF-Dokumente. Für Besucherinnen und Besucher gibt es eine Kontrastumschaltung und Tastaturkürzel.
Collage aus drei der zehn Auftritte: die Bundeskammer, die Landeszahnärztekammer Wien und die Landeszahnärztekammer Tirol, gleiche Plattform, jeweils eigene Inhalte. -
Patientenservices, die täglich genutzt werden
Kern der Plattform sind die Suchen. Die Zahnarztsuche findet Ordinationen nach Ort und weiteren Kriterien, eine eigene Suche arbeitet mit der Zahnarzt-ID. Die Notdienstsuche zeigt, welche Ordinationen gerade Notdienst haben; 2025 haben wir sie für Smartphones überarbeitet, weil Menschen im Notfall meist mobil suchen.
Der Fortbildungskalender listet Kurse für Mitglieder. Alle Suchen entwickeln wir nach den Rückmeldungen der Kammer laufend weiter.
Collage aus den Patientenservices: die Notdienstsuche nach Bundesland, die Zahnärzt:innensuche der Wiener Landeskammer und die Notdienstsuche auf dem Smartphone.
So arbeiten wir zusammen
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Ein Upgrade über drei Versionen
2025 stand die Plattform noch auf TYPO3 v10. Wir haben den Aufwand für den Sprung auf v13 geschätzt, die Plattform in unser containerbasiertes Betriebs-Setup übernommen und das Upgrade umgesetzt. Die Redaktion hat das neue System getestet, ihre Rückmeldungen sind in eigene Tickets geflossen.
Im August 2025 ging die Plattform auf TYPO3 v13 online, die Feinarbeiten waren bis Ende 2025 abgeschlossen.
Versionspfad: Die Plattform startete 2013. Anfang 2025 lief sie auf TYPO3 v10, seit August 2025 läuft sie auf TYPO3 v13. -
Kurze Wege für kleine Änderungen
Neben großen Upgrades gibt es den Alltag: ein neues Icon auf der Startseite, eine Textänderung bei der Zahnarztsuche, eine gegenderte Trefferliste. Die Kammer meldet solche Anliegen über unser Ticketsystem, wir schätzen den Aufwand und setzen um.
Die meisten kleinen Anliegen sind innerhalb weniger Tage erledigt. So bleibt die Plattform aktuell, ohne dass jedes Mal ein eigenes Projekt nötig ist.
Zeitleiste: 2024 kam die Suche nach Zahnarzt-ID dazu, 2025 eine für Smartphones optimierte Notdienstsuche, 2026 eine erweiterte Suche für die Wiener Landeskammer.
Worauf wir stolz sind
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Dreizehn Jahre ohne Neubau
Die Plattform der Zahnärztekammer ist älter als manche Smartphone-Generation und trotzdem aktuell. Sie läuft auf einer TYPO3-Version mit langer Support-Perspektive und wird täglich genutzt, von Patientinnen und Patienten ebenso wie von Mitgliedern.
Das zeigt, was Open-Source-Software mit kontinuierlicher Pflege leisten kann: Investitionen bleiben erhalten, die Redaktion arbeitet in vertrauter Umgebung weiter, neue Funktionen kommen dazu, wenn sie gebraucht werden.
Kennzahl: Seit 13 Jahren läuft die Kammer auf derselben Plattform, ohne Neubau.